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Quelle: isjointeddisciple.blogspot.com/p/jim-elliot.html
E. Elliot - die Mörder meines Mannes (Download-Buch)
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J. Elliot - Durchs Tor der Herrlichkeit - Biographie (Download-Buch)
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Jim Elliot

"Der ist kein Narr, der loslässt, was er nicht behalten kann, damit er das gewinnt, was er nicht verlieren kann"

Jim Elliot, bürgerlich Philip James Elliot,  wurde am 8. Oktober 1927 als drittes von vier Kindern von Fred und Clara Elliot in Portland an der Westküste der Vereinigten Staaten geboren. Sein Vater war als Evangelist tätig und die Familie besuchte regelmäßig die Gottesdienste der örtlichen Gemeinde. Dadurch kam Elliot schon früh in Kontakt mit Missionaren. Schon in früher Kindheit entschied er sich für den persönlichen Glauben an Jesus Christus.
 
Während seiner Jugend war er im Schultheater aktiv und entdeckte sein Vortrags- und Redetalent. Nach der High School begann er ein allgemeines Studium am Wheaton College, wo er als Hauptfach Griechisch wählte. Gleichzeitig vertiefte er seine Kontakte in die Mission, unter anderem als Präsident von Foreign Mission Fellowship, und sammelte erste Erfahrungen als Evangelist und Prediger. Nach dem Studienabschluss 1949 engagierte er sich in der Gemeinde in Portland und war als Evangelist unterwegs. 1952 begann er als 25-Jähriges seine Missionstätigkeit in Ecuador. Im Oktober 1953 heirate er dort Elisabeth Howard, die er am Wheaton College kennen gelernt hatte. Im Februar 1955 wurde das einzige Kind des Ehepaars, die Tochter Valerie, geboren.

 


(c) siehe Medienleiste
                                                                                                               Quelle:atanycost.org



Elliot erreichte nach längerer Vorbereitungszeit Ecuador im Februar 1952, wo er gemeinsam mit anderen Missionaren unter Qechua-Indianern die schon existierende, aber aufgegebene Missionsstation Shandia wieder neu beziehen wollte. Er tat dies gemeinsam mit Peter Fleming und Ed McCully im offiziellen Auftrag der Christian Missions in Many Lands (CMML), welche als durchführende Organisation für die Plymouth Brethren agierte und diese Missionstätigkeit auch finanzierte. Ihr gemeinsames Anliegen war es, die Huaorani-Indianer (abwertend Aucas  = "Barbaren" genannt) zum christlichen Glauben zu führen. Diese galten jedoch als feindselig und kontaktscheu und waren in der Vergangenheit bereits in Auseinandersetzungen involviert, bei denen bereits einige Todesopfer zu beklagen waren. Um mit den Huaorani in Kontakt zu treten, überflogen Elliot und seine Freunde das Gebiet, warfen kleine Geschenke ab und setzten über einen Lautsprecher kurze Nachrichten ab. 

Anfang Januar 1956 wurden direkte Kontaktversuche in der Nähe des Flusses Curaray unternommen. Bei einem der ersten Treffen wurden Jim Elliot sowie Peter Fleming, Ed McCully, Nate Saint und Roger Youderian jedoch von den Huaoranis getötet.

Auf den ersten Blick schien der Märtyrer-Tod dieser fünf Missionare sinnlos. Die Frau von Elliot, Elisabeth, sowie Rachel Saint, die Schwester von Nate Saint, setzten aber darauf im Auftrag von CMML bzw. SIL ihre Missionstätigkeit bei den Huaoranis fort. Viele der früheren Mörder von Jim Elliot bekehrten sich später zu Gott und fanden Versöhnung. Das hingebungsvolle Leben von Jim hat ganze Generationen von jungen Christen motiviert, ihr Leben ganz Christus hinzugeben. Und obwohl Jim Elliot mit 28 Jahren starb, trug sein Leben reiche Frucht.

Weitere Infos zum Leben von Jim Elliot finden sich im Buch "Durchs Tor der Herrlichkeit", "Die Mörder meines Mannes" (siehe obige Downloads) oder im Buch "Im Schatten des Allmächtigen" - erhältlich über den Webshop)

 

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Downloadbücher mit freundlichen Genehmigung des CLV Verlages
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