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Offenbarung und Licht für den Weg

Der Mensch hat drei Möglichkeiten in seinem Leben. Er handelt unter eigener Regie und versucht dadurch sein Leben erfüllt und glücklich zu gestalten. Erkennt er, dass er das nicht schafft, sucht er nach Anleitung und Rat von dritter Stelle. Er kann sich dabei auf andere Menschen oder andere Götter stützen. Er kann sich dabei aber auch der Führung und Leitung des biblischen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus unterstellen.

Das ist nicht nur eine situations-bedingte Frage. Wer grundsätzlich erkennt, dass er selbstbestimmt nicht ans Ziel kommt, übergibt sein Leben dem Gott der Bibel, der sich durch seine respektvolle Liebe und seine allmächtige Fähigkeit im höchsten Mass qualifiziert, die Führung in unserem Leben zu übernehmen. Gott will und lieben und er kann alles geben, was wir brauchen.

Unterstellen wir uns der Liebe Gottes - begeben wir uns in die Nachfolge - brauchen wir aber Information über den Willen Gottes. Wir brauchen seine Anweisungen. Woher wissen wir sicher, was wir wann wie tun sollen oder was nicht?

(c) Wägwyser

Kirchenfürsten haben sich über alle Jahrhunderte Macht missbrauchend an die Stelle Gottes gesetzt und ihren Willen als seinen Willen ausgegeben. In jüngerer Zeit glauben viele nur in übernatürlichen und spektakulären Manifestationen könne Gott seinen Willen individuell kund tun. Aktuell sehen viele Christen Gott mehr als beratenden Partner denn als Herr.

Der König David des alten Testamentes hatte hier eine ganz andere Perspektive. In Psalm 119 bringt er seine Sicht der Dinge zum Ausdruck und zeigt, dass das Wort Gottes - seine Gebote - die Richtschnur unseres Handelns sein sollen:

Ps 119,1-9
Wohl denen, die ohne Tadel leben, die im Gesetz des HERRN wandeln!
Wohl denen, die sich an seine Mahnungen halten, die ihn von ganzem Herzen suchen,
die auf seinen Wegen wandeln und kein Unrecht tun.
Du hast geboten, fleißig zu halten deine Befehle.
O daß mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte.
Wenn ich schaue allein auf deine Gebote, so werde ich nicht zuschanden.
Ich danke dir mit aufrichtigem Herzen, daß du mich lehrst die Ordnungen deiner Gerechtigkeit.
Deine Gebote will ich halten; verlaß mich nimmermehr!
Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an deine Worte.


Auch Jesus Christus selbst brachte zum Ausdruck, dass das Wort Gottes die tägliche "Nahrung" eines wahren Jüngers Christi ist:

Mt 4,4
Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.«


Gott selbst bringt zum Ausdruck, dass jene Menschen seine wirklichen Nachfolger sind, die seinen Geboten, seinem Wort vertrauensvoll gehorchen:

Joh 14,21
Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.


Hinsichtlich nötiger konkreter Anweisungen Gottes für unser Leben stehen wir aber nicht verloren vor einer Buchstaben-Wüste. Gott hat uns verheissen, dass sein heiliger Geist uns in alle Wahrheit führen wird und er uns persönlich und individuell durch sein Wort seinen Willen offenbaren will.


Es wäre deshalb ein fataler Fehler, sich nur noch auf eigene Erfahrungen, die Meinung von Theologen oder auch die Offenbarung durch Zeichen und Wunder zu verlassen. Wer sich ganz auf Gott und sein Wort verlässt wird unabhängig von Menschen. Gerade heute im Zeitalter der Meinungs-Eintöpfe ist es wichtig, dass Menschen in der Abhängigkeit von Gottes Wort zu einer eigenen und standhaften Position finden.
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