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Quelle: Wikipedia Ynan Chen cc-zero
Ur-Garnele mit Superaugen

500 Millionen Jahre alte Ur-Garnele mit Super-Augen stellt bisherige Theorie über Entstehung der Augen in Frage.


hg. Forscher um John Peterson von der australischen Universität New England haben in Schieferformationen der südaustralischen Emu-Buch einen "Anomalocaris" (eine Art Ur-Garnele) gefunden. Für das Tier vermuten die Forscher ein Alter von ca. 515 Millionen Jahren. Es sei ca. ein Meter lang gewesen und habe ausgeprägte Greifwerkzeuge und zahnartige Strukturen besessen.

Als aussergewöhnlichste Eigenschaft dieser "Ur-Garnele" bezeichneten die Forscher aber die scharfen, rund zwei bis drei Zentimeter grossen Augen. Aus den Versteinerungen konnten nachgewiesen werden, dass ein Auge aus ca. 16'000 Linsen bestanden haben müsse. Es wird vermutet, dass das Tier damit aussergewöhnlich scharf habe sehen können.

Gemäss einem in "Nature" publizierten Fachartikel zum Fund, gehören die Augen des Anomalocaris "zu den grössten und schärfsten Augen, die es je gegeben hat..." 1

Diese jüngsten Erkenntnisse stellen die Evolutions-gläubigen Forscher vor ein grösseres Problem. Das Finden von Erklärungen für die Entstehung von Augen, die zu den absolut komplexesten Körperteilen von Tieren und Menschen gehören, war bisher schon für einen Evolutionisten problematisch genug.

Bisher war die Forschung davon ausgegangen, dass die Entwicklung der Augen vor ca. 500 Millionen Jahre begonnen habe und das das Auge mit seinen verschiedenen Bauweisen rund 40 Mal "von der Evolution" neu entwickelt worden sei. Der jüngst gemacht Fund wirft nun grundlegende Fragen auf.


Richard Dawkins - Atheist und Schöpfungsleugner - erklärt z.B. dass die ersten Sehformen nur in einem Unterscheiden von hell und dunkel bestanden hätten. Mit dem Alter von über 500 Millionen Jahren gehört der Anomalocaris in diese frühe Entwicklungsstufe - verfügt aber gemäss obigen Aussagen über eines des schärfsten Sehorgane, die es je gegeben haben soll.

Natürlich sind die Forscher auch zu diesem Fund um eine entsprechende Erklärung nicht verlegen. John Peterson hält hinsichtlich seines Fundes fest: "Damit wäre auch bewiesen, dass der Ursprung von Facettenaugen älter ist als bisher angenommen." 1

Daraus lassen sich folgende Schlussfolgerungen und Fragen ableiten:

Annahme 1: Die bisherigen Funde, welche zu einer schlüssigen Aussage über die evolutionäre Entwicklung von Augen vorlagen, waren unvollständig. neue Funde - wie der jetzt gemachte - können heute gültige Erkenntnisse grundlegend in Frage stellen. Stimmt diese Annahme, würde es Evolutions-gläubigen Wissenschaftlern gut anstehen, etwas defensiver aufzutreten und auch andere Standpunkte als mögliche Interpretationen zu akzeptieren.

Annahme 2: Der neue Fund würde beweisen, dass wirklich schon früher hoch entwickelte Fazetten-Augen vorhanden waren. Wie sind dann aber jene Funde ins evolutionäre Gefüge einzubinden, die zu den bisherigen Theorien führten? und wie sind denn diese hochentwickelten Fazetten-Augen zu einem solche frühen zeitpunkt entstanden?

Annahme 3: John Peterson hat sich schlicht geirrt. Wenn er sich aber irren kann, weshalb sollen sich dann nicht auch andere Wissenschaftler in ihren Urteilen irren können? Wie sicher sind denn die gemachten Interpretationen über die Frühgeschichte überhaupt.

So oder so. Am Fund des Anomalocaris zeigt sich einmal mehr, dass die Unfehlbarkeit der Evolutions-Theoretiker auf wackligem Boden steht, der ständig durch Funde der eigenen Gilde immer wieder aufs Neue erschüttert wird.

Quelle Zitate
Welt online vom 7.12.2011 - "Räuberische Ur-Garnele mit Superaugen entdeckt".


1 Kommentar(e) zum Thema Ur-Garnele mit Superaugen
tissi schreibt am Do 22.12.2011 13:08
Die drei Annahmen gefallen mir.
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