Seite drucken
131
  
Quelle: Wikipedia Walter Hochauer
Jesus: Es wurde keine Schuld an ihm gefunden...
Am 14. Nissan ca. 34 Jahre nach seiner Geburt wurde Jesus vor den Hohepriester, den hohen Rat, Pilatus, Herodes und wieder vor Pilatus vor Gericht gestellt. Niemand konnte eine Schuld feststellen. Dennoch war er am Abend tot. Sein Verbrechen: Er war der Sohn Gottes.

hg. Im Verlauf dieses ungewöhnlichen Prozesstages kommen unterschiedliche Menschen zum Schluss, dass Jesus unschuldig ist. Es sind unterschiedlichste Menschen in unterschiedlichsten Positionen und Situationen. Dennoch kommen sie letztlich zum selben Urteil. Jesus war unschuldig.
 
Beginnen wir hinten. Nach der Kreuzigung wird der die Hinrichtung leitende Hauptmann feststellen:
Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!“ (Markus 15,39).
 
Schon vorher hatte einer der Mitgekreuzigten die Mitschuld Christi bezeugt. Er hielt bezüglich seiner Verurteilung zum Tod fest:
Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan.“ (Lukas 23,41)
 
Auch Herodes findet in seinem Verhör am selben Morgen keine Schuld an Jesus.
...aber auch Herodes nicht; denn er hat ihn zu uns zurückgeschickt, und siehe, es ist nichts von ihm verübt worden, was des Todes würdig wäre. (Lukas 23,15)
 
Claudia, die Frau von Pilatus, war ebenfalls von der Unschuld Jesu überzeugt. Sie warnte Pilatus, sich nicht an diesem Gerechten zu vergreifen (Matthäus 27,19)
 
Aber auch die Juden im Hohen Rat hatten es in der Nacht trotz grösster Mühe nicht geschafft, in den zwei Prozessen bei Hannas und Kaiphas gegen Jesus eine Anklage aufzubauen. Der einzige Grund der blieb, weswegen diese Jesus töten wollten, war sein Bekenntnis, dass er Gottes Sohn sei:
Aber die Hohenpriester und die Ältesten und der ganze Rat suchten falsches Zeugnis wider Jesus, um ihn zum Tode zu bringen. Aber sie fanden keins, obgleich viele falsche Zeugen herzukamen. (Matthäus 26, 59-60)
 
Der stärkste Zeuge für die Unschuld Jesu aber war Pilatus selbst.Pilatus war als römischer Statthalter nicht gerade als sensible oder zimperliche Gestalt bekannt. Vielmehr weiss man um seine Ignoranz gegenüber dem jüdischen Glauben und Volk, um seinen Egoismus und um seine raubeinige Gewalttätigkeit. Mehrmals hat er die Juden provoziert und bei Aufständen hart durchgegriffen. Dass selbst dieser weltliche Despot mindestens drei Mal bezeugte, dass er von der Unschuld Jesus überzeugt war, ist aussergewöhnlich.
 
Trotz seiner aus der Geschichtsschreibung bekannten Defizite war es Pilatus an diesem Morgen einfach wichtig, dass das römische Gesetz eingehalten wird. Es ist faszinierend zu sehen, mit welcher Vehemenz Pilatus sich dafür einsetzt, einen fairen Prozess zu veranstalten und er darum ringt, die Juden von der Unschuld Jesu zu überzeugen. In Lukuas 23 heisst es:
 
Vers 14: Ich habe ihn vor euch verhört und habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden, deretwegen ihr ihn anklagt.
 
Vers 20: Da redete Pilatus abermals auf sie ein, weil er Jesus losgeben wollte
 
Vers 21: Er aber sprach zum dritten Mal zu ihnen: Was hat denn dieser Böses getan? Ich habe nichts an ihm gefunden, was den Tod verdient
 
Und ihm Matthäus Evangelium  Mt 27,24:
Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern das Getümmel immer grösser wurde, nahm er Wasser und wusch sich die Hände vor dem Volk und sprich: Ich bin unschuldig an seinem Blut – seht ihr zu!
 
Juden und Heiden kommen damit an diesem Tag zu einem einhelligen und eindeutigen Urteil: Jesus ist unschuldig, die Anklagen sind falsch. Er hat nicht gegen das Gesetz verstossen.



Jesus war anders
Jesus war anders - vor allem auch anders als andere Religions-Stifter:
  • Jesus hatte zeitlebens keinen Besitz.
  • Er hatte keine Sex-Geschichten - nicht einmal eine Frau.
  • Die Einteilung der Zeitalter der ganzen Welt richtet sich nach seinem Geburtsjahr
  • Er ist auferstanden - über 500 Zeugen belegten das.
  • Er war unschuldig (siehe oben).
  • Er starb für andere.
  • Er lehrte die Feinde zu lieben.
  • Er stand ein für Frauen, für Kinder, für Ausländer, die kranken - alle Schwachen jener Zeit.
  • Das Leben von Jesus ist von über 10'000 Schriftstücken/Fragmenten aus der Antike belegt.
  • Wir kennen seinen Stammbaum mehrere Jahrtausende zurück.
  • Sein Leben (Geburt, Wirkung, Todesart usw.) wurde mittels über 300 Prohezeiungen Hunderte von Jahren vorhergesagt - z.B. Psalm 22).
  • Jesus tat unzählige Wunder, die von vielen Zeugen belegt wurden.
  • Jesus wird heute noch als die einflussreichste Persönlichkeit der Weltgeschichte eingestuft. 2000 Jahre nach seinem Tod gelten immer noch 2 Mia. menschen (ca. 25% der Weltbevölkerung) als seine Anhänger.
Im Gegensatz dazu einige Fakten zu anderen Religions-Stiftern:
  • Je nach Quelle hatte Mohammed, der Prophet Allahs 10-14 Frauen. Darunter war Aischa. Als Mohammed sie heiratete war Aischa 6-7 Jahre als. Als er die Ehe mit ihr vollzog, war er über 40 und sie 9 Jahre alt. Der Koran billigt in Sure 33,50 ausdrücklich dieses Vorgehen.
     
  • Buddha (Siddhartha Gautama) gilt als Begründer des Buddhismus und war Kind eines reichen Regierungs-Beamten. Über seine Geburts- und Todesdaten sind sich die Gelehrten heute uneinig. Mit 29 Jahren verliess er seine Frau und sein Kind um künftig als Asket zu leben.6 Jahre lang suchte er über verschiedene strenge Übungen den richtigen weg, bis er 35-jährig sein "vollkommenes Erwachen" erlebte. Im Alter von 80 Jahren verstarb Buddha, nachdem er ein verdorbenes Gericht gegessen haben soll (Quelle: Wikipedia - Buddha)
     
  • Das Leben von Konfuzius ist nur ungenau bekannt, Wikipedia schreibt: Dass es schwierig ist, ein klares Bild von Konfuzius zu zeichnen, liegt daran, dass er kein einziges schriftliches Werk hinterlassen hat (Stichwort Konfuzius). Mit 19 heiratete er und hatte auch Kinder. 30 Jahre lang war er als Scheunenaufseher und in anderen niedrigen Beschätigungsverhältnissen tätig, bevor er ca. um das 500 v. Christus Kanzler seines Landes wurde. 479 vor. Christus soll Konfuzius gestorben sein. Zentrale Thema seiner Lehren waren Achtung des Mitmenschen und Verehrung der Ahnen sein.
Die Bibel sagt über Jesus Christus:

Kolosser 1,15-17
Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.


Es sind viele Menschen im Zeitlauf der Geschichte über diesen Erdkreis gewandelt, die beachtenswertes gesagt oder geleistet haben. Aber alle sind gestorben - nur einer lebt - Jesus Christus - der Sohn Gottes.
0 Kommentar(e) zum Thema Jesus: Es wurde keine Schuld an ihm gefunden...
Einen neuen Eintrag erfassen


Weitere Artikel zum selben Thema
Jesus ist das Licht. Aber was ist Licht?
Di 17.04.2018
Jesus ist das Licht. Aber was ist Licht?
Jesus sagt von sich, dass er das Licht des Lebens sei. Wie funktioniert aber Licht und was bedeutet das für uns?
Jesus und wir - über den Engeln
Sa 24.09.2016
Jesus und wir - über den Engeln
Engel und Dämonen, insbesondere der Teufel, sind bezüglich Macht und Stärke in aller Munde. Doch gemäss der BibelZeugnis steht Jesus über den Engeln - und mit ihm auch wir - u
Jesus ist der einzige Auferstandene
Mi 30.03.2016
Jesus ist der einzige Auferstandene
Buddha, Zaratustra, Mohammed, Gandhi und all die anderen weisen Lehrer dieser Welt sind gestorben. Nur von Jesus Christus wird glaubhaft bezeugt, dass er auferstanden ist und nun seit bald 2000 Jahren
Jesus war ohne Sünde. Was heisst das?
Sa 24.10.2015
Jesus war ohne Sünde. Was heisst das?
Jesus Christus war ohne Sünde. Was heisst das eigentlich? Wie schaffte er das? War das einfach so, weil er Gottes Sohn war?
 zurück