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Das Wetter wird noch extremer werden
An der alljährlichen Klimakonferenz in Berlin wurde festgehalten, dass sich die Grosswetterlage nachhaltig infolge Klimawandel verändern wird. Noch extremere Wetterphänomene sind zu erwarten.


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hg. Aufgrund der mittlerweile unbestreibaren Klima-Erwärmung steigen nicht nur die Temperaturen stetig an. Auch die Wetter-Situation an sich verändert sich. So hält Klaus-Jürgen Schreiber, Experte des deutschen Wetterdienstes, an der jährlichen Klimakonferenz in Berlin fest, dass die Hauptwindsystems der Erde sich immer mehr zu den Polen hin verschieben. In den letzten ca. 60 Jahren habe sich so in Europa die Westwindzone um ca. 180 Kilometer nach Norden verändert. Schreiber meint weiter: "Wir müssen uns darauf einstellen, dass unsere Wetterküche durch den Klimawandel kräftig in Bewegung gebracht wird." 1

Schreiber sieht die Auswirkungen der Windverschiebungen in milderen und regenreicheren Wintern, in denen heftige, kurze Regenfälle das Risiko von Überschwemmungen erhöhen. Im Sommer würden mehr Trockenheit und Dürren auftreten. Generell würden die Wetterextreme weiter zunehmen. Diese Entwicklungen habe nicht nur auf die Landwirtschaft Auswirkungen, auch die Wasserversorgung oder Wasserkraftwerke seien von diesen Effekten betroffen.

Das Jahr 2011 sei für die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten beispielhaft gewesen. 2011 war in Österreich seit Messbeginn 1767 das sechstwärmste je gemessene Jahr. In Deutschland war 2011 sogar Nummer vier der wärmsten Jahre. Weltweit waren in den letzten 30 Jahren 28 Jahre überdurchschnittlich warm.

Der Klimaanalytiker Gerhard Müller-Westermeier meint zur Klimaentwicklung: "Der Klimawandel hat seine Richtung nicht verändert. Zwar würden auf lange Sicht immer wieder wärmere und kältere Jahre auftreten. Diese für das Klima typische Schwankung ändere aber nichts am langfristigen Trend... Dieser Trend zu steigenden Temperaturen ist ungebrochen. kein Land wird von den Folgen des Klimawandels verschont bleiben und kein land kann diese Herausforderung alleine stemmen." 1

Quelle
1 der Standard.at vom 4.5.2012 - "Weltweite Grosswetterlage soll noch extremer werden."

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