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Grundsätze biblischer Erziehung
Kindererziehung ist heute nicht einfach. Die Erziehungsmassstäbe Gottes helfen uns, unseren Kindern respektvoll und mit Liebe zu behandeln. Damit werden wir ihnen gegenüber fähig, den Weg zum Guten zu zeigen und vor Schaden zu bewahren.


Gebote – Leitplanken der Liebe Gottes
Wenn Gott sagt: „Geh“ – fördert er uns zum Guten, Wenn Gott sagt: „Stopp“, bewahrt er vor Bösen. Gute Regeln fördern das Gute und schützen vor dem Bösen. (Spr. 6.23, Ps. 119)
 
Konsequenz
Fehlverhalten muss immer Konsequenzen haben. Die Konsequenzen müssen dem Fehlverhalten angemessen gestaltet werden. Konsequenzen sind konsequent anzuwenden. Drohe nie mit Konsequenzen, die du nicht bereit bist anzuwenden. (1. Mo. 2.17, Jak. 1.15)
 
Abwendbarkeit von Strafe.
Massstäbe müssen vorzeitig und so klar kommuniziert werden, dass die damit verbundenen Konsequenzen verstanden und  durch Gehorsam abgewandt werden können. (Hes. 33.2-9, 1. . 11.9-11)
 
Trennung zwischen Sache und Person
Kritik an Verhalten oder sogar Strafe darf nicht mit Haltung zur Person verbunden werden. Gott hasst zwar die Sünde aber er liebt immer den Sünder. (Röm. 5.8)
 
Schuld aufdecken – Versöhnung fördern
Nur in einem bereinigten, offenen Verhältnis und in gesunden Beziehungen können Menschen sich optimal entwickeln. Dazu gehört, Missstände oder Beziehungsprobleme aufzudecken und gleichzeitig dazu beizutragen, dass diese Missstände und Probleme beseitigt werden. (Eph. 5.11, 1. Petr. 4.8, Jak. 5.20, Spr. 27,5)
 
Eltern sind Stellvertreter Gottes
Kinder sind uns anvertraut – sie sind nicht unser Besitz. Entsprechend sollen wir Ihnen nicht unsere Massstäbe weitergeben oder sie an uns binden, sondern an Gottes Massstäbe und an ihn. (Eph. 6.1, Ps. 119.9, 5. Mo 21. 18-21 )
 
Gewissensbildung
Wir können unsere Kinder nicht „gläubig machen“. Unsere Kinder sind vor Gott selbst verantwortlich. Unsere Aufgabe liegt aber darin, dass unsere Kinder ein gesundes Gewissen haben, ein klares Verständnis von Gut und Böse, Falsch und Richtig. (5. Mose 6.1-10, Eph. 6,4, Jes. 5.20)
 
Authentizität
Wir dürfen unsere Kinder nur das Lehren, was wir selber verstanden haben (deshalb müssen auch wieder immer wieder lernen). Wir dürfen von unseren Kindern nur das verlangen, was wir selbst leben (wir müssen also selber gehorsam – Gott gegenüber – sein). (Mätth. 23,23+25)
 
Gott-ähnlich erziehen
Unsere Erziehungsmassstäbe orientieren sich am Beispiel der Art und Weise wie Gott mit uns, der Gemeinde oder seinem Volk Israel umgegangen ist. (Jud. 1.7, Jona 3.1-10)

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