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Wer hat mehr Schöpfungs-Kraft - Evolution oder Gott?
Ein mundloser Meerwurm hält sich Bakterien, die für ihn Nährstoffe produzieren. Die Forscher sind über die Schöpfungs-Kraft der Evolution begeistert.

hg. Der Meer-Wurm Olavius algarvensis lebt vor der Küste der italienischen Mittelmeerinsel Elba und zeichnet sich dadurch aus, dass er weder über einen Mund, noch über Verdauungs- oder Ausscheidungs-Organe verfügt.

Seine Ernährung basiert auf eigentlich giftigem Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff, das von Bakterien produziert wird, die der Wurm unter seinen Haut leben lässt - also nicht Teil seines eigenen Organismus sind.

Quelle: Youtube

Mit dieser Kombination von besonderen Eigenschaften müsste das Meerestier für die Evolutionisten eine aussergewöhnliche Herausforderung darstellen:
  • Wie erklärt sich überlebensnotwendige Symbiose zwischen zwei eigenständigen Lebensformen mit dem evolutionären Entstehungsmodell?
     
  • Wie hat der Wurm gelernt, mit den Giftstoffen umzugehen?
     
  • Wie schaffte es der Wurm, seine (vermutlich früher vorhandenen) Organe für Nahrungs-Aufnahme, Verdauung und Ausscheidung abzuschaffen, Organe, die sonst jeder Wurm hat?
Anstatt diesen Fragen nachzugehen und plausible Erklärungen zu finden, unterstellt man der "Evolution", der "Natur" oder den Geschöpfen selbst schöpferische Fähigkeiten.

Nicole Dubilier vom Max-Plank-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen schildert das hinsichtlich der genannten Meerwürmer so: "Bei der Nahrungsaufnahme lasse der Wurm Bakterien für sich arbeiten, die unter seiner Haut leben. Diese nutzen die Energie aus den Gasen, um Kohlenhydrate zu produzieren. Sie sind dabei so effektiv, dass der Wurm im Laufe der Evolution seinen kompletten Verdauungsapparat inklusive Mund und Darm aufgegeben hat und sich nur über die Symbionten ernährt" 1

Die Äusserung von Frau Dubilier klingt so, wie wenn der Wurm aufgrund von Vernunftsschlüssen und in Abwägung von Effizienz-Überlegungen sich dazu entschlossen hätte, auf Mund, Verdauung und Ausstoss zu verzichten und seine Gene so zu ändern, dass künftig diese Organe gar nicht mehr entwickelt werden. Wie soll dass der Wurm aber ohne Gehirn angestellt haben? Auch die Frage, wie der Wurm auf die Idee kam, Bakterien unter seine Haut zu installieren und zu seinem eigenen Nutzen so zu kultivieren, dass sie aus Gift Nährstoffe herstellen, bleibt offen.

Welche Komplexität muss in der Schöpfung noch nachgewiesen werden, damit die Wissenschaft erkennt, dass noch so lange Zeiträume und komplexe chemische und physikalische Abläufe nicht ausreichen, die vor aller Augen liegende Wahrheit aufzuzeigen: Nämlich, dass hinter jeder Schöpfung ein Schöpfer steht.

Quelle
1 Standard.at vom 18.4.2012 - "Mundloser Wurm ernährt sich von giftigen Gasen"





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