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Quelle: Wikipedia, jensbn
Die Erde soll einen Viertel des Meerwasser verloren haben
Gemäss aktuellen Forschungsergebnissen soll die Erde seit der Frühzeit rund einen Viertel des Meerwasser ins All verloren haben. Diese Feststellung stützt einmal mehr die biblische Aussage einer Urflut.


(Meer- und Felslandschaft in Grönland - Quelle Spiegel 9.3.2012)

hg. Die Aussage der Forscher um Emily Pope von der Universität Kopenhagen ist spektakulär. Die Erde habe seit der Frühzeit rund einen Viertel des Meerwassers verloren. Das "verschwundene" Wasser entspricht dem Inhalt des Atlantik oder könnte den Meeresspiegel aller Meere um 800 m erhöhen.

Diese Erkenntnisse haben die Forscher aus der Untersuchung von "Serpentinit-Gestein" aus Westgrönland gezogen. Serpentinit bildet sich im Meeresboden unter hohem Druck. Die dabei entstehende Beschaffenheit und Struktur des Gesteins gibt Auskunft wie das Wasser früher beschaffen sein soll.

Die Analyse des Serpentinit zeigte gegenüber heutigen Proben einen tieferen Anteil von Deuterium, das entsteht, wenn Wasser verdunstet. Je mehr Wasser die Meere "verloren", desto mehr stieg die Konzentration von Deuterium im Gestein. Aufgrund der Differenz des Urgesteins und heutiger Proben konnten die Forscher festlegen, dass es früher einen Viertel mehr Meerwasser gegeben haben muss.

(Serpetinit - Quelle Spiegel 9.3.2012)

Damit stellte sich eine zweite Frage: Wohin gelangte das verloren gegangene Meerwasser? Hierzu präsentierten die Forscher zwei Theorien:

Ein Teil des Wassers soll ins Weltall entwichen  sein. Bakterien hätten das Wasser so aufgespaltet, dass Wasserstoff in die Luft bis in die Stratosphäre entwichen sei. Dort sei das Gas von der Sonne in die Bestandteile zerlegt worden und unwiderruflich ins Weltall entwichen.

Der andere Teil des verlorenen Wassers wird im Zusammenhang mit der Bildung der Ur-Kontinente gesehen. Das Wasser bzw. Wasserstoff habe sich mit Mineralien verbunden und sei später über die Aktivität von Vulkanen wieder an die Oberfläche gelangt und erstarrt. Das in Mineralien gebundene Wasser sei damit zu einem Bestandteil der Erd-Kontinente geworden.


Diese Vorgänge kommen Bibellesern bekannt vor. So heisst es doch im Schöpfungs-Bericht:

1. Mose 1,7-10
Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag. Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, daß man das Trockene sehe. Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.


Auch im Zusammenhang mit der Sintflut sind diese neuen Erkenntnisse interessant. Gängige Argumentationen gegen eine globale Sintflut gehen immer vom heutigen Wasser aus und legen dann dar, dass das vorhandene Wasser nicht ausreichen würde, die Erde zu bedecken. Die dänischen Forscher zeigen aber, dass früher viel mehr Wasser vorlag.

Zusammen mit der bereits seit längerem bekannten Auftürmung der Gebirge durch die Kontinentaldrift ist die Beschreibung der Bibel einmal mehr glaubwürdig.


Quelle
spiegel vom 9.3.2012 - "Die Erde hat ein Leck"


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